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Text File | 1996-10-12 | 87.3 KB | 1,690 lines |
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- E V E R E S T - der einfach(e/geniale) GEM Texteditor.
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- für alle 68er Ataris (alle Grafikkarten)
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- Alle Angaben ohne Gewähr
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- 1. Einleitung
- 1.1 Dateien und Dateiformate
- a) INF-Datei
- b) Textlisten
- c) Kürzeldatei
- 1.2 Der Start von EVEREST.PRG
- 2. Die Menüpunkte
- 2.1 Everest
- 2.2 Datei
- 2.3 Block
- 2.4 Suchen
- 2.5 Fenster
- 2.6 Einstellungen
- 2.7 Infos
- 3. Tastaturbelegung
- 3.1 Änderung der Tasten für die Menüpunkte
- 3.2 weitere Tastenfunktionen
- 4. Dialoge
- 5. Kommunikation mit anderen Programmen
- 5.1 AV-Protokoll
- 5.2 SE-Protokoll
- 6. Versionen
- 7. Das unvermeidliche Kapitel
- 7.1 Vertriebsbedingungen
- 7.2 Registrierung und Schlüssel
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- 1. E I N L E I T U N G
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- Everest ist ein Texteditor, der dazu dienen soll, unformatierten,
- sogenannten ASCII-Text einfach zu erfassen und zu verändern. Dieses
- wird zum Beispiel benötigt
- - zum Programmieren,
- - zum Schreiben von Texten zur weiteren Formatierung durch andere
- Programmme (z.B. TeX),
- - zum Schreiben von Texten für die DFÜ,
- - zum Ändern von Programm-Konfigurationsdateien, die im Textformat
- vorliegen,
- - zum Schreiben von Batch-Dateien.
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- Bei der Entwicklung von Everest wurde besonders darauf geachtet, einen
- möglichst einfach zu bedienenden Editor zu schreiben, der ohne
- überflüssige Spielereien die notwendigsten Funktionen zum Verändern von
- Textdateien zur Verfügung stellt. Everest ist keine Textverarbeitung,
- dennoch kann man ihn zum Schreiben von einfachen Schriftstücken, wie
- z.B. Briefen verwenden.
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- Everest hat folgende Leistungsmerkmale:
- - läuft auf allen Atari-Computern mit allen Grafikkarten (sofern 80x25
- Zeichen des Systemzeichensatzes auf den Bildschirm passen).
- - ist für GEM-Verhältnisse schnell (vor allem mit Blitter oder NVDI)
- - KEIN Nachlaufen des Cursors oder ähnliches
- - normale Standard-GEM-Oberfläche, daher keine Umgewöhnung
- - Tastaturkommandos kompatibel zum TurboC-Editor
- - freie und textbezogene Cursorpositionierung.
- - fast vollständig über die Tastatur bedienbar (inklusive Dialoge)
- (Hervorzuheben ist die Online-Blockmarkierung über Tastatur)
- - Erlaubt die Benutzung von nicht proportionalen GDOS-Zeichensätzen,
- sofern dieses installiert sind.
- - größtenteils dynamische Speicherverwaltung: läßt anderen Programmen
- möglichst viel freien Speicher übrig - Nützlich für Accessories und
- Multitasking. Wird ein Fenster geschlossen, so wird der von diesem
- belegte Speicherbereich freigegeben.
- - Hard - Tabulatoren
- - Clipboard-Unterstützung
- - unterstützt das Turbo-C Helpaccessory (auch 1STGUIDE).
- - bearbeitet bis zu 10 Texte, falls soviele Fenster zu Verfügung
- stehen. Ältere TOS Versionen können jeoch nur 7 Fenster verwalten.
- Die Anzahl der Fenster kann mit dem Programm WINX von Martin Osieka
- erhöht werden.
- - Wildcards beim Suchen und beim Ersetzen.
- - Textlisten
- - Textkürzel (auch mehrzeilig)
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- 1.1 Dateien und Dateiformate
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- Mit Everest lassen sich Standard ASCII Dateien bearbeiten. Das sind
- Dateien, die lediglich Text enthalten, so daß man sie sich auch ganz
- normal vom Desktop aus ansehen kann. Das Zeilenende wird durch das
- Zeichen mit dem Code 10 oder durch die beiden Zeichen mit dem Code
- 13,10 definiert. Die maximale Zeilenlänge ist 300. Aufgrund interner
- Begebenheiten kann man mit Everest keine Dateien verarbeiten, die das
- Zeichen mit dem Code 0 enthalten. Diese Zeichen müssen umgewandelt
- werden (siehe dazu EINSTELLUNG/ DIVERSES).
-
- Ein Problem sind Dateien, bei denen jeder Absatz eine Zeile ist (also
- die Zeichen 13,10 stehen nur am Ende von Absätzen). Solche Dateien
- enthalten im allgemeinen Zeilen, die länger als 300 Zeichen sind.
- Everest ist leider noch nicht besonders dafür geeignet, solche Dateien
- zu verarbeiten, da Everest keinen "echten" Fließtextmodus hat. Besser
- geeignet sind Dateien, bei denen jede Zeile, die nicht die letzte Zeile
- eines Absatzes ist, ein Leerzeichen am Zeilenende hat. Dieses Format
- ist auch deshalb viel besser, da man sich solche Dateien vom Desktop
- aus ansehen oder direkt ausdrucken kann.
-
- Zum Arbeiten mit Everest benötigt man lediglich die Programmdatei
- EVEREST.PRG. Jedoch läßt sich Everest mit Hilfe folgender Dateien so
- konfigurieren, daß er persönlichen Bedürfnissen möglichst gerecht
- wird:
-
- a) Die INF-Datei EVEREST.INF:
- Diese Datei wird von Everest angelegt, wenn man unter EINSTELLUNG/
- SPEICHERN die aktuelle Einstellung abspeichert. In dieser Datei
- werden alle Einstellungen abgespeichert, die man mit dem
- Einstellungsmenü vornehmen kann, sowie einige Einstellungen des
- Suchen und Ersetzen Dialoges und auch die Druckereinstellung.
- Ebenfalls werden auch die Koordinaten der Fenster abgespeichert,
- die bestimmen, wo ein Fenster nach dem Öffnen erscheint. Außerdem
- wird der Name und der Schlüssel des registrierten Benutzers in
- dieser Datei abgespeichert. Nicht abgespeichert werden
- Informationen darüber, welche Dateien gerade geladen sind. Dazu
- gibt es die Textlisten.
- Eine INF-Datei, die einen persönlichen Schlüssel enthält, darf
- natürlich nicht weitergegeben werden.
-
-
- b) Die Textlisten:
-
- Eine Textliste ist eine Standard-ASCII Datei, die man auch ganz
- normal mit Everest erzeugen kann. Sie sollte möglichst die Endung
- .LIS haben. Falls Everest eine Textliste abspeichert, werden in
- diese alle Dateinamen von gerade geladenen Texten sowie der
- Dateiname der aktivierten Textkürzeldatei geschrieben.
- Nicht berücksichtigt werden Texte ohne Namen.
-
- In einer Zeile stehen folgende Parameter durch Leerzeichen
- getrennt:
-
- <Dateiname> <Cursorzeile> <Spalte> <Fenster-x> <y> <w> <h>
- <Fensternummer> <Markennummer>=<Zeile>
-
- Der <Dateiname> muß den vollen Pfad enthalten.
- Die kleinste <Cursorzeile> oder <Spalte> hat die Nummer 1.
- Die Fenstergrößenangaben <x> <y> <w> <h> sind relativ zu 1000
- angegeben.
- Die <Fensternummer> ist die Nummer der Funktionstaste, mit der man
- das Fenster nach vorne holen kann. Betrifft der Eintrag die
- Textkürzeldatei, so ist die Fensternummer 0.
- Anschließend stehen die Sprungmarken, die für dieses Fenster
- gesetzt wurden. <Markennummer> ist die Nummer der Funktionstaste,
- die für die Marke zuständig ist, <Zeile> ist die Nummer der Zeile,
- auf die die Marke verweist.
- Anschließend kann der Eintrag <Markennummer>=<Zeile> so oft wie
- nötig wiederholt werden.
- Die Parameter können von rechts beginnend weggelassen werden.
-
- Falls Everest eine Textliste lädt, werden diese Texte mit
- eventueller Berückschtigung der Parameter geladen.
-
-
- c) Textkürzel Dateien:
-
- Hierbei handelt es sich um Dateien, die Tipparbeit ersparen
- sollen. Eine Textkürzeldatei enthält in jeder Zeile einen
- Eintrag, der folgendermaßen aufgebaut ist:
- Das Wort, das am Zeilenanfang steht, bestimmt die Abkürzung. Zum
- Beispiel nehmen wir an, wir hätten in der Kürzeldatei die Zeile
- "Sehr geehrte Damen und Herren,".
- Drückt man jetzt im Text die Escapetaste, und steht direkt vor dem
- Cursor z.B. das Wort "Sehr" oder "Se" oder auch nur "S", so wird
- dieses automatisch zu "Sehr geehrte Damen und Herren," expandiert.
- Dieses geschieht jedoch nicht, wenn vor dem Cursor "Sehr geehrte"
- steht, da ja das Wort vor dem Cursor entscheidend ist, und hier
- steht ja nur "geehrte". Wörter bestehen nur aus Buchstaben, Ziffern
- und dem Unterstrich "_". Also können Abkürzungen keine Klammern und
- so enthalten, da diese ja Wörter trennen. Außerdem werden Groß- und
- Kleinbuchstaben unterschieden, "s" führt also nicht zum Erfolg.
- Beginnen mehrere Abkürzungen mit "S", und tippt man "S<Esc>", so
- wird die Abkürzung genommen, die in alphabetischer Reihenfolge
- als erste gefunden wird. Man muß also notfalls mehr Buchstaben,
- als den Anfangsbuchstaben eintippen.
- Zusätzlich hat man die Möglichkeit zu bestimmen, an welcher Stelle
- der Cursor im expandierten Text steht. Dieses wird durch die am
- weitesten rechts stehende Schlange "~" bestimmt. Lautet der Eintrag
- in der Kürzeldatei z.B. "writeln(~);", und tippt man "wr<Esc>", so
- steht dort anschließend "writeln();", mit dem Cursor zwischen den
- Klammern. Lautet der Eintrag "Schlange ~~", und tippt man
- "Schlange<Esc>", so hat man anschließen "Schlange~", mit dem Cursor
- hinter dem "~" Zeichen.
-
- Will man jedoch eine Abkürzung haben, die mit dem expandiertem Text
- am Anfang nicht übereinstimmt, so kann man ein Gleichheitszeichen
- in der Kürzeldatei verwenden. Lautet der Eintrag z.B. "Anr =Sehr
- geehrte Damen und Herren,", und tippt man "Anr<Esc>", so wird "Anr"
- durch "Sehr geehrte Damen und Herren" ersetzt. Maßgeblich ist das
- erste Gleichheitszeichem einer Zeile.
-
- Bei den Textkürzeln, die mit dem Gleichheitszeichen definiert
- werden, sind mehrzeilige (bis zu 1000 Zeilen) Textkürzel möglich.
- Weitere Zeilen eines Kürzels werden mit dem Gleichheitszeichen
- eingeleitet, vor dem lediglich Leerzeichen oder Tabulatoren stehen
- dürfen. Steht in der Kürzeldatei z.B.:
-
- if=IF (~) THEN BEGIN
- =
- =END
-
- und tippt man: "if<Esc>", so steht in der Datei anschließend:
-
- IF () THEN BEGIN
-
- END
-
- mit dem Cursor zwischen den Klammern.
-
- Die Schlange "~" darf in jeder beliebigen Zeile eines Kürzels
- stehen, maßgeblich für die Cursorposition ist die letzte Schlange.
- Man beachte, daß durch Leereichen in der zweiten Zeile die if-Ebene
- gleich richtig eingerückt ist, so daß man bei unfreier
- Cursorpositionierung nach dem Eintippen der if-Bedingung mit Cursor
- runter in der zweiten Zeile gleich an der richtigen Stelle steht.
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- Zur besseren Strukturierung dürfen in der Kürzeldatei Leerzeilen
- auftreten. Kommentare in der Kürzeldatei können durch ein
- beliebiges Zeichen, das kein Buchstabe ist, am Zeilenanfang
- eingeleitet werden. Also z.B. durch ein Semikolon ";".
-
- Obwohl Textkürzel eigentlich keine Wort-Trenner-Zeichen wie z.B.
- ".:,[)" enthalten dürfen, gibt es eine Ausnahme: Am Ende eines
- Kürzels sind solche Trennzeichen erlaubt. Also sind
-
- test.:.,)(
- t[=test[~]
-
- zulässige Zeilen in einer Kürzeldatei. Tippt man jetzt "test.:" und
- dann ESC, erhält man "test.:.,)(". Tippt man "t[" und dann ESC, so
- erhält man "test[]" mit dem Cursor zwischen den beiden eckigen
- Klammern.
- Nicht erkannt werden dagegen Kürzel, die Trennzeichen innerhalb
- eines Wortes haben, also z.B. "te.st". Tippt man nämlich "te.st"
- und dann ESC, so würde nach dem Kürzel "st" gesucht.
-
- Wird ein Kürzel nicht in der Kürzeldatei gefunden, so wird im
- gerade bearbeiteten Text gesucht, ob bereits ein Wort verwendet
- wurde, das den gleichen Anfang wie das gesuchte Kürzel hat. Falls
- ja, wird dieses Wort zur Kürzelexpansion genommen. Tritt z.B. in
- einem Programmtext ein komplizierter Variablenname mehrfach auf,
- reicht es, den Anfang und dann ESC zu tippen. Man braucht also den
- Variablennamen nicht explizit als Kürzel zu definieren. Bei der
- Suche im Text wird zuerst von der Cursorposition in Richtung
- Textanfang gesucht. Falls dort nichts gefunden wurde, wird in
- Richtung Textende gesucht.
-
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- 1.2 Der Start von EVEREST.PRG
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- Hat man eine unregistrierte, öffentliche Version von Everest, so
- erscheint beim Programmstart eine Dialogbox, die darauf aufmerksam
- macht, daß Everest Shareware ist. Bezahlt man den Sharewarebeitrag, so
- erhält man einen Schlüssel-Code. Mit diesem kann man sich in dieser
- Dialogbox registrieren, sie erscheint dann nicht mehr beim
- Programmstart, so daß flüssiges Arbeiten gewährleistet ist (Mehr dazu am
- Ende dieser Anleitung).
-
- Beim Programmstart wertet Everest die Kommandozeile aus. Daher ist es
- möglich, Everest aus einer Shell heraus aufzurufen. Ausserdem ist es
- möglich, unter Gemini verschiedene Dateien auf das Everest-Icon zu
- ziehen, die dann automatisch von Everest geladen werden. Hinter einem
- Dateinamen können optional Zeile oder [Zeile und Spalte] stehen, in die
- der Cursor nach dem Laden springen soll. (Die erste Zeile/Spalte hat die
- Nummer 1. 0 wird als 1 interpretiert.)
- Beim Suchen der Datei benutzt Everest die GEM-Funktion SHEL_FIND,
- außerdem wird aber auch der AKTUELLE "PATH"-Eintrag im Environment
- berücksichtigt.
- Außerdem werden folgende Dateien untersucht:
-
- a) Info Datei EVEREST.INF:
- Falls "EVEREST" im Environment definiert ist, sucht Everest unter
- diesem Pfad seine Konfigurationsdatei EVEREST.INF. Das Belegen
- der Environmentvariablen macht man am besten in einer Batchdatei
- einer Kommandoshell, dieses lässt sich sehr gut mit MUPFEL als
- Bestandteil von GEMINI verwirklichen.
- Falls "EVEREST" nicht im Environment definiert ist, sucht Everest
- seine Info-Datei unter dem "PATH"-Eintrag und mit SHEL_FIND. Also
- ist es nicht notwendig, daß Everest im aktuellen Verzeichnis
- gestartet wird.
-
- b) Textliste EVEREST.LIS sowie übergebene Textlisten:
- Falls durch die Kommandozeile keine Datei geladen werden konnte,
- wird die Standard Text-Liste EVEREST.LIS an den gleichen Orten
- wie EVEREST.INF gesucht, und gegebenenfalls ausgeführt. Mehr dazu
- unter "Einstellung/Text-Listen".
- Wird genau eine Datei mit der Extension .LIS übergeben, so wird
- diese als Standard-Textliste aufgefasst und die darin enthaltenen
- Dateien werden geladen. Soll beim Programmende die Standard-
- Textliste automatisch gespeichert werden, so wird in diese
- übergebene Datei hinein abgespeichert.
-
- Das hat folgenden Vorteil: Man kann mehrere Textlisten auf dem
- Desktop liegen haben, bzw. Everest auf solche Textlisten
- anmelden. Schiebt man jetzt eine Textliste auf das Everest Icon,
- bzw. macht man eien Doppelklick auf die Textliste, so wird
- Everest mit dieser Textliste gestartet. Ist das Programmende
- entsprechend konfiguriert, so wird diese übrgebene Textliste beim
- Verlassen so abgeändert, daß man bei erneutem Aufruf dieser
- Textliste wieder da weiter arbeiten kann, wo man aufgehört hat.
- (siehe auch unter EINSTELLUNG/ TEXTLISTEN).
-
- c) Kürzeldatei EVEREST.KRZ:
- Falls keine Textkürzeldatei in der Textliste angegeben wurde, wird
- an den gleichen Orten wie die INF-Datei die Kürzeldatei EVEREST.KRZ
- gesucht und eventuell geladen.
-
- Probleme:
- Es kann vorkommen, daß beim Start von Everest auf Laufwerk A
- zugegriffen wird, obwohl Everest gar nicht von dort gestartet wurde.
- Das liegt daran, daß ältere TOS-Versionen den Fehler haben, daß
- SHEL_FIND immer auf Laufwerk A sucht, auch wenn das Bootlaufwerk gar
- nicht A ist. Das läßt sich umgehen, wenn man durch ein Programm im
- Auto-Ordner das Environment, daß vor dem Start von AES aktiv ist,
- richtig abändert.
- Einfacher ist es, wenn man EVEREST.INF, EVEREST.LIS und
- EVEREST.KRZ (notfalls mit Dateilänge 0) auf jeden Fall im selben
- Verzeichnis wie EVEREST.PRG abspeichert, da sie dann beim Start
- gefunden werden, und so langes Suchen entfällt.
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- 2. D I E M E N Ü P U N K T E
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-
- Zu vielen Tastaturkommandos sind Merkhilfen angegeben, die vielen
- Leuten vielleicht albern erscheinen, so können sie um so besser helfen.
- Manche Kommandos sind desshalb schwer zu merken, da sie eine Abkürzung
- des englischen Kommandos sind. Für diese Fälle wird kein deutsches
- benutzt, da sich für eben diese Fälle wie z.B. "Laden einer Datei" das
- Kommando Control-O als Standard etabliert hat, und wer will schon für
- jedes Programm neue Tastaturkürzel lernen?
- Falls man sich nicht an das Kürzel einnert, kann man jederzeit im
- Programm in der Menüzeile nachsehen.
-
-
- 2.1 EVEREST
- ===========
-
- -Über Everest
- Es erscheint die Versionsnummer des benutzten Everest. Klickt man in
- dieser Dialogbox auf "Info", so erscheint eine Dialogbox, die den
- Namen und den Schlüssel des registrierten Benutzers enthält. Hier kann
- man auch seinen Namen und seinen Schlüssel eintragen, falls man es am
- Programmstart noch nicht gemacht hat. Verläßt man diesen Dialog mit
- "Registrieren", so wird der Name und der Schlüssel übernommen und es
- kann die INF-Datei abgespeichert werden. In diese Datei wird dann der
- Name und der Schlüssel eingetragen. Das hat den Vorteil, daß man bei
- einer neuen Everest Version, die den gleichen Schlüssel benutzt,
- diesen nicht nochmals eintragen muß, wenn man seine alte INF-Datei
- weiterbenutzt. Mehr dazu am Ende dieser Anleitung.
-
-
- 2.2 DATEI
- =========
-
- -Neu..........................(Control N - Merke "Neu")
- Ein neuer Text wird im Speicher angelegt und mit "ohne Namen"
- betitelt. Erst beim Schliessen wird nach einem Dateinamen gefragt,
- unter dem der Text abgespeichert werden soll.
-
- -Öffnen.......................(Control O - Merke "Open")
- Fragt über die Dateiauswahlbox des Betriebssystems nach einem
- Dateinamen - diese Datei wird dann als Text in den Speicher geladen.
- Falls diese Datei nicht im ASCII-Format ist, wird eventuell Müll
- angezeigt. Nach dem Laden wird der Text initialisiert, dies kann etwas
- dauern.
-
- -Hinzuladen...................(Control H)
- An der Cursorposition wird eine Datei eingefügt. Ist ein Block
- markiert, so wird dieser erst gelöscht, d.h. die Datei wird anstelle
- des Blockes eingefügt.
-
- -Neuladen.....................(Control D)
- Die Datei des aktuellen Fensters wird neu eingelesen. Falls der Text in
- Everest verändert wurde, erscheint vorher eine Sicherheitsabfrage.
-
- -Schliessen..............(Control U - Tja, vielleicht "unopen" ?)
- Falls der Text verändert, aber noch nicht abgespeichert wurde, wird
- nachgefragt, ob dieses nachgeholt werden soll.
-
- -Speichern....................(Control S)
- Der Text des obersten Fensters wird unter seinem Dateinamen
- abgespeichert, das Fenster bleibt aber offen, so daß der Text
- anschliessend weiter bearbeitet werden kann.
-
- -Speichern als................(Control M - Schlecht zu merken)
- Es wird nach einem Dateinamen gefragt, unter dem der Text
- gespeichert werden soll, anschliessend kann dieser Dateiname auch
- als aktueller Textname verwendet werden. Ist ein Block markiert, so
- kann wahlweise der Block oder der gesamte Text gespeichert werden.
- Existiert die Datei, in die gespeichert werden soll, bereits, so wird
- eine Warnung ausgegeben, und man kann den Vorgang eventuell abbrechen.
-
- -Fenster wechseln.............(Control W - Merke "Wechseln")
- Ein anderes Fenster wird zum obersten und aktuellen Fenster.
-
- -Geänderte speichern..........(Shift + Control S)
- Alle geänderten Texte werden abgespeichert. Texte ohne Namen bleiben
- unberücksichtigt.
-
- -Alle schließen...............(Shift + Control U)
- Alle Fenster werden geschlossen. Everest verhält sich dabei bei
- veränderten Texten so, wie es unter EINSTELLUNG/ PROGRAMMENDE
- eingestellt ist ("veränderte Texte automatisch speichern", "bei jedem
- veränderten Text einzeln nachfragen" oder "Komplettabfrage").
-
- -Drucken......................(Control P - Merke "Print")
- Der Text im obersten Fenster kann gedruckt werden. Vor dem Drucken
- kann noch die Drucker Einstellung verändert werden. Ist kein Text
- aktiv, kann man nur die Einstellung verändern, ohne anschließend zu
- drucken.
- Es läßt sich ein linker Rand definieren. Außerdem kann eingestellt
- werden, daß nach einer bestimmten Anzahl von Zeilen Formfeed gedruckt
- wird. Der Atarizeichensatz unterscheidet sich vom gebräuchlichen IBM
- Zeichensatz vor allem dadurch, daß das 'ß' einen anderen Code hat. Das
- führt dazu, daß Drucker das 'ß' nicht richtig darstellen. Daher muß
- Everest in diesem Fall das Zeichen umwandeln.
- Falls ein Block markiert ist, wird nachgefragt, ob nur dieser Block,
- oder der gesamte Text gedruckt werden soll.
- Ist der Drucker plötzlich nicht mehr bereit, erscheint eine Warnbox,
- es wird aber weiterhin auf die Bereitschaft gewartet und dann an der
- alten Stelle weitergedruckt, sonst kann man per Tastendruck abrechen.
- Das ist gut für Drucker, die sich während des Druckens länger als 30
- Sekunden "Offline" schalten.
- Außerdem kann man einstellen, ob nach dem Drucken ein Blattvorschub
- gesendet werden soll, was den Drucker dazu veranlaßt, das letzte Blatt
- auszuwerfen.
- Die in Everest eingebauten Druckmöglichkeiten sind sehr sparsam, wem
- dieses nicht ausreicht, dem sei das Programm IDEALIST von Christoph
- Bartholme empfohlen, mit dem man sehr komfortabel ASCII-Texte
- ausdrucken kann. Es ist sogar mehrspaltiger Druck sowie eine
- vorausschauende Seitenansicht möglich.
-
- -Beenden......................(Control Q - Merke "Quit")
- Mit geänderten Texten wird so verfahren, wie es in EINSTELLUNG/
- PROGRAMMENDE eingestellt wurde.
- Ein Verlassen des Editors ist auch mit Control + Nummernblock
- möglich , dabei gibt die Nummer der Taste den Returncode (0,...,9)
- an und alle Texte werden ohne Nachfrage gespeichert.
- Das ist eventuell nützlich für Compiler- oder TeX-Shells, die in
- Abhängigkeit des Returncodes bestimmte Aktionen ausführen.
-
-
- 2.3 BLOCK
- =========
-
- Grundsätzliches:
- Die Blockfunktionen folgen dem Cut-Copy-Paste-Prinzip.
- Darunter versteht man folgendes:
- Es lässt sich ein Textbereich markieren, dieser wird dann invers
- dargestellt. Auf diesen markierten Textbereich lassen sich dann die
- Blockfunktionen anwenden. So läßt sich der markierte Bereich z.B. in den
- sogenannten Zwischenspeicher kopieren. Diesen Zwichenspeicher kann man
- dann an beliebiger Stelle im Text einfügen.
-
- Markieren eines Textbereiches:
- a) mit der Maus:
- -Ein Textbereich wird markiert, indem man die Maus an den
- gewünschten Anfang fährt, die Maustaste gedrückt hält und zum
- Ende fährt und dort die Taste loslässt. Der markierte Bereich
- wird invers gekennzeichnet. Fährt man mit der Maus über den
- Fensterrand, wird das Fenster entsprechend gescrollt.
- -Hat man bereits einen Bereich markiert, so kann man mit erneutem
- Mausklick, diesmal mit gedrückte Shifttaste, den Blockanfang/das
- Ende an die Mausposition bewegen.
- Ist noch kein Block markiert, kann man mit Shift+Maustaste den
- Bereich zwischen Cursor und Maus selektieren.
- -Macht man bei gedrückter Shifttaste einen Mausklick irgendwo in
- den Text und ist noch kein Block markiert, wird der Text zwischen
- Cursorposition und Mausposition markiert.
- -Doppelklick auf eine Klammer markiert von dieser Klammer an bis
- zur entsprechenden öffnenden/schliessenden Klammer (falls
- vorhanden).
- -Doppelter Mausklick zusammen mit der Controltaste oder Dreifachklick
- markiert einen Absatz. Dabei wird EINSTELLUNG/ DIVERSES/
- ABSATZERKENNUNG zur Rate gezogen.
- -Doppelklick auf ein Wort markiert das Wort.
- -ACHTUNG: Macht man einen Doppelklick in eine Zeile, die wie eine
- Fehlermeldung aufgebaut ist (siehe EINSTELLUNG/ FEHLERMELDUNGEN), so
- wird nicht markiert, sondern an die entsprechende Fehlerstelle
- gesprungen.
- b) mit der Tastatur
- -Mit Control-A wird der Anfang des Blockes gesetzt. Im weiteren Verlauf
- lassen sich zwar keine Buchstaben eingeben, aber der Cursor lässt sich
- normal bewegen, wobei automatisch der bereits markierte Text invers
- dargestellt wird. Nochmaliges Control-A beendet diesen Modus
- (ausprobieren!!). Das Besondere ist, dass alle Cursorbewegungen wie
- z.B. Marke anspringen, Zeile anspringen und Shift/Control+Pfeiltasten
- auch im Selektionsmodus zur Verfügung stehen.
- -Mit Control-I wird das Wort selektiert, auf dem der Cursor steht.
- c) Tastatur und Maus-Selektion lassen sich kombinieren.
-
- Kommandos:
-
- -Lösche Block / Zeile.........(Control Y - Stammt aus WordStar)
- Falls kein Bereich markiert ist, wird die aktuelle Zeile, sonst der
- markierte Bereich gelöscht. Das Löschen der aktuellen Zeile kann durch
- UNDO rückgängig gemacht werden.
-
- -Ausschneiden.................(Control X - "X" sieht aus wie
- eine Schere)
- Der markierte Bereich wird aus dem Text herausgenommen
- (herausgeschnitten) und in den Zwichenspeicher gelegt. Falls kein
- Bereich markiert, wird die aktuelle Zeile herrausgeschnitten.
- Drückt man die Shifttaste bei der Anwahl dieses Menüpunktes (oder mit
- Control+Shift+X), wird der Text an einen eventuell im Zwischenspeicher
- befindlichen angehängt.
-
- -Kopieren.....................(Control C - "Merke Copy")
- Der markierte Bereich wird in den Zwischenspeicher gelegt, bleibt
- aber auch im Text erhalten. Falls kein Bereich markiert, wird die
- aktuelle Zeile kopiert.
- Drückt man die Shifttaste bei der Anwahl dieses Menüpunktes (oder mit
- Control+Shift+C), wird der Text an einen eventuell im Zwischenspeicher
- befindlichen angehängt.
-
- -Einfügen.....................(Control V - "V" sieht aus wie Spitze
- einer Klebstofftube)
- Der Zwischenspeicher wird an der Cursorposition in den Text eingefügt
- (eingeklebt). Ist ein Block markiert, so wird der Zwischenspeicher
- ANSTELLE dieses Blockes eingefügt, der vorherige Block geht also
- verloren.
- Unter EINSTELLUNG/ BEDIENELEMENTE läßt sich einstellen, ob der Block
- nach dem Einfügen markiert werden soll.
-
- -Formatieren..................(Control Z - Merke "Zeilenumbruch")
- Falls ein Block markiert ist, wird dieser Block als ein Absatz
- formatiert. Dabei wird ein einfacher Zeilenumbruch durchgeführt, die
- Zeilenlänge ist unter EINSTELLUNG/ FORMATIERUNG/ ZEILENLÄNGE
- definiert. Der linke Rand wird durch die zweite Absatzzeile bestimmt.
- Das ist praktisch, da die erste Zeile eines Absatzes oft anders
- eingerückt ist als die anderen (z.B. bei numerierten Absätzen).
- Ist kein Block markiert, so lautet der Menüpunkt "Absatz formatieren".
- In diesem Falle wird anhand EINSTELLUNG/ DIVERSES/ ABSATZERKENNUNG
- versucht, einen Absatz an der Cursorposition zu erkennen. Dieser wird
- dann formatiert. Der Cursor steht anschließend am Ende des Absatzes.
-
- -Links/Rechts Einrücken.......(Control J oder K)
- Falls ein Block markiert ist, kann er nach links oder nach rechts
- eingerückt werden (Manuelles Einrücken). Der Grad des Einrückens
- wird unter EINSTELLUNG/ DIVERSES/ EINRÜCKEN festgelegt. Dieses ist
- vor allem für blockstrukturierte Programmiersprachen nützlich.
-
- -Wort selektieren.............(Control I)
- Das Wort in Cursornähe wird selektiert. Dabei darf der Cursor auch
- auf dem Zeichen hinter dem Wort stehen, man kann also mit Control-I
- auch das Wort selektieren, das man gerade eingetippt hat.
- Nochmaliges Drücken von Control-I übernimmt das markierte Wort in den
- "Suchen"-Dialog.
-
- -Blockanfang..................(Control A - Merke "Anfang")
- Macht die Blockselektion über Tastatur möglich:
- Nach Control-A ist man im Selektionsmodus, das bedeutet, daß die
- aktuelle Cursorposition das Blockende markiert, während die Position,
- an der Control-A gedrückt wurde, den Blockanfang markiert. Dieses wird
- durch inversen Text markiert. In diesem Modus sind alle
- Cursorpositionierungsbefehle (wie Shift+Pfeil) gültig.
- Ist bereits ein Block selektiert, so lautet der Menüpunkt
- "Deselektieren". In diesem Falle wird der Selektionsmodus durch
- nochmaliges Drücken von Control-A beendet.
- Es ist natürlich nicht sinnvoll, diese Funktion mit der Maus
- auszuführen. Sie steht lediglich der Vollständigkeit halber und auch
- zur Erinnerung im Menü.
-
-
- 2.4 SUCHEN
- ==========
-
- Zum Konzept:
- Es wird nur zeilenorientiert gesucht, das heißt, daß der Suchbegriff
- nicht über das Zeilenende hinaus gehen kann.
-
-
- -Suchen......................(Control F - Merke "Finden")
- Es wird nach einer Zeichenkette gesucht. Falls man mit Wildcards
- suchen will, kann man '*' als Platzhalter für beliebige Zeichen
- oder gar kein Zeichen setzen. '?' steht als Platzhalter für ein
- beliebiges Zeichen. '*' und '?' lassen sich beliebig kombinieren.
- Ein Beispiel: Sucht man nach "Abc*defg?hi*jkl", so wird
- "Abcdefg1hi123jkl" gefunden, aber nicht "Abcdefghijkl". Ebenfalls
- wird "Abc123defg1hi123jk456jkl" gefunden, aber nicht
- "Abc123defg1hi123jk456jk".
- Im Gegensatz zu allen anderen Dialogen bewirkt "Abbruch" hier nicht,
- daß alle gemachten Einstellungen vergessen werden, sondern es wird
- lediglich nicht gesucht.
- Ist "nur ganze Wörter" angewählt, so werden nur Suchbegriffe
- gefunden, die durchgängg aus Buchstaben sowie dem Zeichen "_"
- bestehen. Dies ist sinnvoll, falls man nach kurzen Variablennamen
- z.B. "i" suchen will. Ist diese Option nicht angewählt, würden jedes
- Vorkommen des Zeichens "i" in jedem Wort gefunden. Ist die Option
- angewählt, würde man nur die gewünschten Variablen finden. Ist die
- Option angewählt, und gibt man als Suchbegriff "Test.Test" ein, so
- wird nie etwas gefunden, da ja schon der Suchbegriff kein
- durchgängiges Wort ist (der Punkt ist ein Trennungszeichen).
-
- -weiter suchen...............(Control G - liegt neben "F")
- Die in "Suchen" gemachten Angaben werden zu einer nochmaligen Suche
- verwendet. Gelangt die Suchfunktion an das Ende, wird die
- Suchrichtung umgedreht, aber es wird nicht weitergesucht, sondern
- erst bei nochmaligem Control-G.
- In EINSTELLUNG/ BEDIENELEMENTE kann eingestellt werden, ob eine
- Alertbox erscheinen soll, falls der Begriff nicht gefunden wurde.
- Außerdem kann dort eingestellt werden, ob nach erfolgloser Suche die
- Suchrichtung umgekehrt werden soll.
-
- -Selektion suchen............(Control I)
- Ist keine Selektion markiert, so ist dieser Menüeintrag nicht
- anwählbar. Control-I selektiert dann das Wort, auf dem der Cursor
- steht.
- Ist ein Teil einer Zeile markiert, so wird dieser in die
- "Suche"-Dialogbox übernommen und diese wird aufgerufen.
- Man muß also zweimal hintereinander Control-I drücken, damit das Wort
- unter dem Cursor in den "Suchen"-Dialog übernommen wird.
- Will man jetzt z.B. den Suchbegriff in einem anderen Text suchen,
- drückt man lediglich "Abbruch", wählt den anderen Text an, und ruft
- die "Suchen" Dialogbox mit Control-F auf.
-
- -Ersetzen....................(Control R - Merke "Replace")
- Hier gilt Ähnliches wie bei "Suchen". Gibt man bei dem Text, der den
- gefundenen Text ersetzen soll, ebenfalls Wildcards an, so werden die
- entsprechenden Wildcards des Suchbegriffes zu Rate gezogen und anhand
- dieser der gefundene Text eingesetzt.
- Ein Beispiel: Sucht man nach "Abc*defg?hijkl" und will das durch
- "Mnopqrstuvw*x?yz" ersetzen, so wird "Abc123defg4hijkl" durch
- "Mnopqrstuvw123x4yz" ersetzt. Ebenso wird "Abcdefg1hijkl" durch
- "Mnopqrstuvwx1yz" ersetzt.
- "Einzeln nachfragen" bedeutet, daß vor dem Ersetzen der zu ersetzende
- Text markiert wird, und dann eine Dialogbox erscheint, in der
- nachgefragt wird, ob der Text ersetzt werden soll.
- Für den "Abbruch" Knopf sowie für die Option "nur ganze Wörter" gilt
- das Gleiche wie bei "Suchen".
- Ist ein Teil einer Zeile selektiert, so verwandelt sich der Menüpunkt
- "Ersetzen" in "Selektion ersetzen". Wählt man diesen an, wird der
- selektierte Teil der Zeile in den Ersetzen-Dialog übernommen.
- Umfaßt die Selektion mehr als eine Zeile, so ist der Menüeintrag
- nicht anwählbar.
-
- -weiter ersetzen.............(Control T - liegt neben "R")
- Hier gilt Ähnliches wie bei "weiter suchen".
-
- -gehe zu Zeile...............(Control L - Merke "Line")
-
- -passende Klammer............(Control B - Merke "Bracket/Brace")
- Falls der Cursor auf einer Klammer steht (ist der Cursor ein Strich,
- muß er links neben der Klammer stehen), wird zu der passenden
- öffnenden/schliessenden Klammer gesprungen, falls diese existiert.
- Falls nicht, ertönt ein Warnton.
-
- -suche Fehler...............(Control E - Merke "Error")
- Mit dieser Option kann man Fehlerlisten, die von Compilern generiert
- werden, leicht bearbeiten.
- Die Zeile unter der sich der Cursor befindet wird daraufhin
- untersucht, ob sie einer der Musterfehlermeldung der Dialogbox
- EINSTELLUNG/ FEHLERMELDUNGEN genügt. Falls ja, so wird die
- entsprechende Datei geladen und in die Fehlerzeile gesprungen.
- Ist die Datei schon geladen, wird das Fenster nach vorne geholt.
- Die Funktion "suche Fehler" kann auch durch Doppelklick mit der
- Maus auf eine Zeile aufgerufen werden.
-
- -gehe zu Marke...............(Shift + Funktionstaste - Merke: "Die
- Marke wird aufgeSucht")
- -setze Marke.................(Control + Funktionstaste - Merke: "Die
- Marke wird Controlliert")
- Es lässt sich eine von zehn Marken setzen, die mit der vorherigen
- Funktion wieder aufgesucht werden können. Es wird versucht, die
- Marken bei entsprechenden Einfüge/Lösch-Operationen mitzuführen.
-
-
- 2.5 FENSTER
- ===========
-
- -Alle untereinander..........(Alternate U)
- Alle Fenster werden untereinander angeordnet.
-
- -Alle nebeneinander..........(Alternate N)
-
- -Alle gestaffelt.............(Alternate G)
- Die Fenster werden gestaffelt angeordnet.
-
- -Aktuelles volle Grösse......(Alternate V)
- Diese Funktion ist eigentlich nur für den Tastaturbetrieb interessant
- und steht nur der Vollständigkeit halber hier.
-
-
- 2.6 EINSTELLUNGEN
- =================
-
- -Einfügen....................(Insert)
- Einfügemodus AN.
- Eingetippte Zeichen werden an der Cursorposition eingefügt.
-
- -Überschreiben...............(Insert)
- Einfügemodus AUS.
- Das Zeichen an der Cursorposition wird von eingetippten Zeichen
- überschrieben.
-
- -Gem-Klemmbrett AN...........(Alternate K)
- Das GEM-Klemmbrett wird für die Blockoperationen benutzt. Dazu muß
- natürlich der Klemmbrettpfad beim GEM angemeldet sein. Dieses macht
- Everest jedoch nicht selbstständig, dafür sollte ein Hilfsprogramm
- zuständig sein (Etwa das Klemmbrettaccessory oder auch Gemini). Der
- Sinn des Klemmbrettes ist der Datenaustausch mit anderen Programmen,
- die dieses auch benutzen.
- Ist der Klemmbrettpfad dem GEM nicht bekannt, so benutzt Everest den
- Pfad, der in der Environmentvariablen SCRAPDIR steht. Dies hat den
- Vorteil, daß man den Klemmbrettpfad mit einem geeigneten Programm vom
- Autoordner aus setzen kann.
-
- -Gem-Klemmbrett AUS..........(Alternate L - liegt neben "K")
- Der Zwischenspeicher für die Blockoperationen befindet sich nun im
- Arbeitsspeicher. Dieses ist natürlich schneller als wenn das
- Klemmbrett, das ja eine Datei auf der Harddisk ist, benutzt wird.
-
- -Bedienelemente..............(Alternate B)
- -Cursor:
- Hier kann man zwischen textbezogener und freier Cursor-
- positionierung wählen. Bei freier Positionierung läßt sich der
- Cursor über das rechte Ende einer Zeile hinausbewegen, bei
- textbezogener Positionierung nicht. Beide Methoden haben ihre Vor-
- und Nachteile.
- Weiterhin läßt sich die Darstellung des Cursors ändern. Sinnvoll ist
- eigentlich nur die Modusabhängige Darstellung, dabei wird nämlich
- der Cursor im Einfügemodus als Strich und im Überschreibemodus als
- Block dargestellt. Der Cursor sollte blinkend eingestellt sein,
- damit man ihn schneller findet und damit er in der Überschreibe-
- darstellung von einem Block unterscheidbar ist.
- Außerdem läßt sich einstellen, ob in der Kopfzeile des Fensters die
- aktuelle Cursorposition angezeigt werden soll. Aus Geschwindig-
- keitsgründen wird diese Anzeige jedoch nur in einer "tippfreien"
- Pause aktualisiert.
- -Fenster: Falls der Rollbalken (das ist die Anzeige an den
- Fensterrändern, an der man die Position im Text ablesen kann) nur in
- einer Pause aktualisiert wird, hat man einen leichten
- Geschwindigkeitsvorteil.
- -Dialoge: Dialoge lassen sich zentriert oder an der Mausposition
- darstellen.
- -Dialogbox für "Suchbegriff nicht gefunden": Für Leute, die den Pure-C
- Editor nicht gewöhnt sind, oder die den Warnton bei mißglücktem
- Suchen nicht hören, gibt es jetzt eine Alertbox für den Fall, daß
- ein Suchbegriff nicht gefunden wurde.
- -"Suchrichtung umkehren, falls nicht gefunden": Ist diese Option
- eingeschaltet, wo wird nach erfolgloser Suche (oder Ersetzen) die
- Suchrichtung automatisch umgekehrt, so daß man anschließend mit
- Control-G gleich anschließend in die andere Richtung suchen kann.
- -"Block nach dem Einfügen selektieren": Ist diese Option
- eingeschaltet, so bleibt ein eingefügter Block markiert, so daß man
- ihn z.B. mit Blockweisem Einrücken weiterbearbeiten kann. Falls man
- so etwas nicht vorhat, kann das Selektieren von eingefügten Blöcken
- den Arbeitsfluß hemmen, da man sie dann immer deselektieren muß.
- -"Block durch Tippen ersetzen": Falls eingeschaltet, wird ein gerade
- markierter Block durch ein getipptes Zeichen ersetzt. Dieses läßt
- sich durch UNDO rückgängig machen, allerdings nicht mehr, falls man
- noch ein zweites Zeichen eingetippt hat. Falls die Option nicht
- eingeschaltet ist, werden getippte Zeichen ignoriert.
-
- -Zeichensatz.................(Alternate Z)
- Falls GDOS installiert ist, lassen sich andere, jedoch nur nicht
- proportionale Zeichensätze einstellen (Das sind solche, bei denen
- alle Zeichen die gleiche Breite haben). Allerdings läßt sich nur ein
- Zeichensatz für alle Fenster einstellen. Dieses ist vor allem dafür
- nützlich, falls man in den normalen ST-Auflösungen 80x25 Zeichen in
- einem Fenster darstellen will. Bei manchen Zeichensätzen gibt es bei
- der inversen Darstellungen Probleme, das liegt meines Wissens jedoch
- daran, dass bei diesen Zeichensätzen irgend ein Wert falsch gesetzt
- ist. Solche fehlerhaften Zeichensätze lassen sich mit dem Programm
- FONTFIX korrigieren.
- Sehr zu empfehlen sind die Gemini-Zeichensätze. Falls kein GDOS
- installiert ist, läßt sich lediglich die Grösse des System-
- zeichensatzes verstellen. Wird diese Dialogbox das erste Mal
- aufgerufen, und sind viele Zeichensätze geladen, so kann es etwas
- länger dauern, da die Zeichensätze analysiert werden. Das erspart
- Wartezeit beim Programmstart.
- Die Pfeile zur Auswahl des Namens und der Größe des Zeichensatzes
- lassen sich mit der Tastatur bedienen:
- Name: Cursor hoch/runter,
- Größe: Cursor links/rechts.
- Falls UFSL installiert ist, wird dieser anstelle der eingebauten
- Zeichensatzauswahl aufgerufen. UFSL bedeutet Universal Fontselector.
- Dieser Selektor für Zeichensätze steht ähnlich wie ein Dateiselektor
- allen Programmen zur Verfügung. UFSL ist ein PD-Programm von Michael
- Thänitz.
- Wahrscheinlich macht der Aufruf von UFSL mit Memoryprotection
- Probleme.
-
- -Formatierung................(Alternate F)
- Hier lassen sich die Tabulatorweite, der Zeilenumbruch sowie das
- Automatische Einrücken in Abhängigkeit der Dateiextension einstellen.
- Hierbei ist zu beachten, daß die Liste von Oben nach Unten
- abgearbeitet wird und die erste zutreffende Zeile genommen wird. Fügt
- man jetzt irgendwo die Extension ".*" ein, so werden die nachfolgenden
- Zeilen nicht berücksichtigt, da diese Zeile auf alle Dateinamen
- zutrifft. Die Wildcards "*" und "?" sind zulässig.
- -Tabulatoren:
- Echte Tabulatoren haben den ASCII-Code 9 und bestehen nur aus einem
- Zeichen, das so breit ist, daß das nächste Vielfache der
- Tabulatorweite erreicht wird.
- Benutzt man dagegen unechte Tabulatoren, werden durch Drücken der
- Tab-Taste so viele Leerzeichen eingefügt, bis das nächste Vielfache
- der Tabulatorweite erreicht ist. Ist man in diesem Modus, so werden
- bereits getippte Tabs jedoch nicht umgewandelt, vielmehr werden sie
- jetzt als normales ASCII Zeichen mit dem Code 9 behandelt und auch so
- ausgegeben.
- -Zeilenumbruch: Ist der Zeilenumbruch eingeschaltet, so wird, falls
- der Cursor beim Tippen über den rechten Rand hinauskommt, die Zeile
- umgebrochen. Die "Zeilenlänge" legt den rechten Rand fest, der auch
- beim Formatieren von Asätzen von Bedeutung ist.
- -Automatisches Einrücken: "Automatisches Einrücken" bedeutet, daß
- nach einem Return der Cursor genau an der Stelle steht, an der die
- vorherige Zeile beginnt.
-
- -Diverses....................(Alternate D)
- -Blockweises Einrücken:
- Beim Blockweisen Einrücken wird ein gesamter markierter Block
- eingerückt. Das kann jeweils einen Tabulator weit oder eine Anzahl
- von Leerzeichen sein, aber auch eine beliebige Zeichenkette. So
- lassen sich bei einer grossen Anzahl von Zeilen am Anfang jeder
- einzelnen bestimmte Zeichen einfügen. Das ist z.B. für Antworten auf
- Mailboxbriefe interessant, bei denen Zitate des ursprünglichen
- Briefes am Anfang jeder Zeile durch ein ">" markiert werden. Hat man
- also den alten Brief in einem anderen Text, kopiert man das Zitat in
- den eigenen Brief und braucht dan nur noch Control-K zu tippen, und
- schon ist das Zitat markiert (dazu sollte "Block nach dem Einfügen
- selektieren" angeschaltet sein, siehe EINSTELLUNG/ BEDIENELEMENTE).
- -Absatzerkennung: Hier wird festgelegt, wie Absätze erkannt werden:
- "Zusätzliches CR am Ende" bedeutet, daß am Absatzende zusätzlich CR
- steht. Dieses zusätzliche CR läßt sich durch Shift+Return erzeugen.
- Auf jeden Fall wird diese Einstellung nicht besonders gut von Everest
- unterstützt.
- Besser ist "kein Leerzeichen am Zeilenende". Das bedeutet, daß nach
- jeder Zeile, die nicht die letzte Zeile eines Absatzes ist, ein
- Leerzeichen am Zeilenende steht. Nur die letzte Zeile eines Absatzes
- hat kein Leerzeichen am Zeilenende. Everest formatiert Absätze so,
- daß diese Konvention eingehalten wird. Benutzt man diese
- Absatzkennung, muß man darauf achten, daß unter EINSTELLUNG/
- DIVERSES "Leerzeichen am Zeilenende löschen" ausgeschaltet ist, da
- sonst die Absatzkennungen ja beim Speichern verlorengehen.
- Unproblematisch ist auch "Leerzeile trennt Absätze", weil man hier
- genau erkennen kann, wo ein Absatz zu Ende ist.
- -Beim Speichern:
- Hier ist darauf zu achten, daß "Leerzeichen am Zeilenende löschen"
- ausgeschaltet ist, falls man Absätze anhand von Leerzeichen an
- Zeilenenden erkennen will.
- "Sicherheitskopie: *.BAK" bedeutet, daß beim Speichern eines Textes
- die alte, bereits auf der Diskette bestehende Datei nicht einfach
- überschrieben wird, sondern sie wird vorher in eine Datei mit
- gleichem Namen nur mit der Extension BAK umbenannt. Dadurch hat man
- auf der Diskette neben der aktuellen immer noch die letzte Version
- als Sicherheitskopie vorliegen. Die Extension BAK läßt sich natürlich
- vom Benutzer ändern.
- -Nullzeichen:
- Wie in "1.1 Dateien und Dateiformate" erklärt, kann man mit Everest
- keine Dateien bearbeiten, die das Zeichen mit dem ASCII Code 0
- enthalten. Diese Zeichen müssen für Everest umgewandlet werden. "Code
- für Nullzeichen" beim Laden definiert das Zeichen, in das Nullzeichen
- umgewandelt werden sollen. Steht hier 32, so werden alle Nullzeichen
- in Leerzeichen umgewandelt. "Code für Nullzeichen" beim Speichern
- definiert ein Zeichen, das beim Speichern als Nullzeichen
- abgespeichert werden soll. Steht hier 0, so werden alle Zeichen
- unverändert abgespeichert.
- Will man also Dateien mit Nullzeichen bearbeiten, und auch wieder mit
- diesen abspeichern, und weiß man ein Zeichen, daß nicht im Text
- vorkommt, so kann man dieses Zeichen bei "Code für Nullzeichen" beim
- Speichern und beim Laden angeben. Nullzeichen erscheinen dann beim
- Editieren als das angegebene Zeichen.
-
- -Fehlermeldungen..............(Alternate E - Merke "Error")
- Diese Option ist vor allem für Programmierer interessant, denn mit
- ihr kann man in Verbindung mit "Suche Fehler ^E" Fehlerlisten, die
- von Compilern generiert werden, leicht bearbeiten. Jedoch sind auch
- weitere Einsatzbereiche denkbar.
- In diesem Dialog können Musterfehlermeldungen eingegeben werden. Es
- können Platzhalter für Dateinamen, Zeilennummer und Spaltennummer
- definiert werden.
- Macht man einen Doppelklick in eine Zeile oder drückt Control-E, so
- wird überprüft, ob diese Zeile wie eine der Muster-Fehlermeldungen
- aufgebaut ist. Falls ja, so wird der Dateiname, die Zeilennummer und
- eventuell die Spaltennummer herausgelesen und an die entsprechende
- Stelle gesprungen. Ist in einer Musterfehlermeldung keine
- Zeilennummer aufgeführt, so wird in die erste Zeile der Datei
- gesprungen. Ist kein Dateinamen definiert, so wird, falls nur eine
- Datei geladen ist, in die Zeile dieser Datei gesprungen, -- falls
- mehrere Dateien geladen sind, wird in eine andere verzweigt (Also nur
- bei zwei Dateien sinnvoll).
-
- -Kürzeldatei..................(Alternate R)
- Es erscheint der Dateiselektor, selektiert ist die aktive Kürzeldatei
- (was das ist, steht in "1.1 Dateien und Dateiformate"). Jetzt kann
- man eine andere Datei als aktive Kürzeldatei laden. Gibt man einen
- leeren Namen ein, und drückt Return, so wird lediglich der Speicher
- der aktiven Kürzeldatei freigegeben.
-
- -Text-Listen.................(Alternate W)
- Siehe hierzu Abschnitt "1.1 Dateien".
- Aktuelle Texte:
- -Alle abspeichern: Alle aktuellen Texte werden geschlossen.
- Falls einer verändert wurde, wird er ohne
- Nachfrage abgespeichert.
- -Einzeln abfragem: Alle aktuellen Texte werden geschlossen.
- Falls einer verändert wurde, wird nachgefragt, ob
- er abgespeichert werden soll.
- -Neue dazuladen: Die aktuellen Texte werden nicht gechlossen.
- Beim Programmstart versucht Everest die Standard Textliste
- "EVEREST.LIS" zu laden, falls in der Kommandozeile keine Dateien
- angegeben worden sind.
- Wird beim Programmstart genau eine Datei mit der Endung .LIS
- übergeben, so wird diese als Standard- Textliste anstelle von
- EVEREST.LIS gesetzt.
-
- -Programmende................(Alternate Q -merke Quit)
- -veränderte Texte speichern: Am Ende werden ohne nachzufragen alle
- geänderten Texte gespeichert, allerdigs wird bei
- namenlosen Texten doch nachgefragt. Genauso wird auch
- verfahren, falls Everest mit Control + Nummernblock
- verlassen wird, wobei die Tastennummer den Returncode
- angibt.
- -einzeln nachfragen: Klar.
- -Komplettnachfrage: Am Programmende erscheint eine Dialogbox, in
- der alle Texte angezeigt werden. Nicht veränderte Texte
- werden hell gerastert dargestellt. Geänderte Texte können
- angekreuzt werden. Nun kann man entweder "alle geänderten
- Texte speichern", oder "keinen Text speichern" oder
- "Angekreuzte Texte speichern" anwählen.
- -Einstellungen in INF-Datei speichern: Die Infodatei wird
- automatisch am Programmende gespeichert.
- -Standardtextliste abspeichern: Ist die Standardtextliste gleich
- EVEREST.LIS, so wird nach einem erneuten Start von Everest
- diese Text-Liste automatisch geladen, d.h., daß man dann
- alle Fenster so vorfindet, wie man sie verlassen hat. Die
- Standard- Textliste wird durch den Programmstart
- festgelegt (s.o.).
-
- -Speichern...................(Alternate S)
- Die obigen Einstellungen und die Fensterkoordinaten werden in
- EVEREST.INF, der sogenannten INF-Datei gespeichert (siehe auch
- oben, unter "Start von Everest").
-
-
- 2.7 INFOS
- =========
-
- -Textbelegung................(Alternate I)
- Es wird die momentane Belegung des Speichers mit Texten angezeigt.
- Klickt man auf einen der Texte mit der Maus oder drückt man die
- entsprechende Funktionstaste, so wird das zugehörige Fenster nach
- vorne geholt. Hinter jedem Text wird angezeigt, wieviel Speicher
- momentan für denselben reserviert ist.
-
- -Bedienung...................(Shift+Help)
- Es werden Hilfen zur Benutzung der Maus und der Tastaur gegeben, um
- Funktionen zu nutzen, die nicht aus den Menüs ersichtlich sind. Für
- diese Funktion wäre Help ohne Shift sicherlich besser gewesen, doch
- wenn man ein Help-Accessory benutzt, wird dieses im späteren
- Verlauf sehr hinderlich, also doch Shift+Help.
-
- -Help-Acc....................(Help)
- Ist das Turbo-Help-Accessory installiert, so wird an dieses das
- Wort übergeben, auf dem der Cursor steht. Bei dem Help-Accessory
- handelt es sich um ein Programm, das bei Turbo/ Pure C mitgeliefert
- wird, und das die Onlinehilfe aus diesem Entwicklungspacket auch
- anderen Programmen zur Verfügung stellt.
- Wird das Turbo-C oder das Pure-C Help-Accessory nicht gefunden,
- wird auch noch nach "1STGUIDE", sowie nach "HELP" gesucht.
-
-
-
- **************************************************************************
- 3. T A S T A T U R - B E L E G U N G
- **************************************************************************
-
-
- 3.1 Änderung der Tasten für die Menüpunkte
- ==========================================
-
- Eigentlich ist Everest nicht darauf ausgelegt, daß man die
- Tastenbelegung für die Menüfunktionen ändern kann. Falls jemand
- dieses dennoch unbedingt machen will, gibt es eine Möglichkeit, die
- aber nur ein Notbehelf ist.
- Man braucht dazu einen Debugger oder einen (Disketten-) Monitor.
- Hinter der Zeichenfolge ALTTAB stehen für jeden Menüpunkt jeweils
- drei Worte lange Einträge. Das erste Wort ist immer der ASCII Code
- des Großbuchstabens, der in Verbindung mit der Alternatetaste
- gedrückt werden muß. Die beiden zweiten Wörter geben die Menüfunktion
- an. Es kommt bei dieser Tabelle nicht auf die Reihenfolge an. In der
- unveränderten Tabelle stehen die Einträge in der Reihenfolge, wie sie
- auch im Menü erscheinen. Die Tabelle endet mit einer Null, sie kann
- ausgedehnt werden bis zur Zeichenfolge ENDE.
- Das Gleiche gilt für die Controltaste. Diese Tabelle beginnt mit der
- Zeichenfolge CTLTAB.
- Man kann Einträge aus einer Tabelle in die andere verschieben.
- Es versteht sich von selbst, daß solcherart veränderte Everest
- Versionen nur zusammen mit dem unveränderten Everest weitergegeben
- werden dürfen.
-
-
- 3.2 weitere Tastenfunktionen
- ============================
-
- Im folgenden werden spezielle Tasten und ihre Funktion aufgelistet:
-
- Zum Konzept:
- Bei Pfeiltasten sowie Backspace und Delete gilt:
- Control bedeutet Wortweise Operation,
- Shift bedeutet Operation bis zum Zeilenanfang/-ende.
-
- UNDO...............................Zeile wiederherstellen oder
- Blockoperation rückgängig machen. Es werden jedoch nur
- "Herausschneiden", "Einfügen", "Löschen" und
- "Hinzuladen" berücksichtigt. "Einrücken" und
- "Formatieren" können nicht rückgängig gemacht werden.
-
- ESC................................Das Wort links vom Cursor wird in
- der Kürzeldatei gesucht. Falls ein solches Kürzel
- definiert ist, wird das Wort links vom Cursor dadurch
- ersetzt.
-
- Shift + LINKS,RECHTS.............Cursor an Zeilenende/anfang
- Control + LINKS,RECHTS.............Cursor Wort vor/zurück
- Shift + Control + LINKS,RECHTS...Fensterinhalt links/rechts
- verschieben
-
- Shift + HOCH,RUNTER..............Text seitenweise hoch/runter
- Control + HOCH,RUNTER..............Cursor an obere/untere sichtbare
- Zeile
- Shift + Control + HOCH,RUNTER....Fensterinhalt hoch/runter ver-
- schieben
-
- Shift + BACKSPACE................Von Corsurposition bis zum
- Zeilenanfang löschen.
- Control + BACKSPACE................Von Cursorposition bis zum
- vorherigen Wortanfang löschen.
- Shift + DELETE...................Von Cursorposition bis zum
- Zeilenende löschen.
- Control + DELETE...................Von Cursorposition bis zum
- nächsten Wortanfang löschen.
-
- HOME...............................Cursor an Textanfang
- Shift + HOME.......................Cursor an Textende
-
- ALTERNATE + NUMMERNBLOCK...........Zeicheneingabe über ASCII-Code
-
- CONTROL + NUMMERNBLOCK.............Der Editor wird verlassen, dabei
- gibt die Nummer der Taste den Returncode (0,...,9) an
- und alle Texte werden ohne Nachfrage gespeichert.
-
- FUNKTIONSTASTE.....................Holt das Fenster mit der
- entsprechenden Nummer nach vorne. Falls so ein Fenster
- nicht existiert, wird der Dateiselektor aufgerufen und
- man kann einen Text in dieses Fenster laden.
-
-
-
- **************************************************************************
- 4. D I A L O G E
- **************************************************************************
-
- -Alle unterstrichenen Buttons können durch Betätigen der entsprechenden
- Taste plus Alternate aktiviert werden.
- -Das Feld in der rechten oberen Ecke eines Dialoges dient dazu, hinter
- diesen zu schauen.
- -Die UNDO-Taste löst den Abbruch-Button aus.
- -SHIFT+UNDO macht Eingaben in Textfeldern rückgängig.
- -Shift+Pfeillinks/rechts: der Cursor springt in Textfeldern an den
- Zeilenanfang/ ans Zeilenende.
-
-
- **************************************************************************
- 5. K O M M U N I K A T I O N M I T P R O G R A M M E N
- **************************************************************************
-
- 5.1 AV-Protokoll
- ================
-
- Genauere Informationen zum AV-Protokoll finden sich in der Gemini
- Dokumentation.
- Everest versteht AV_SENDKEY und AV_OPENWIND. Ein anderes Programm kann
- Everest Tastendrücke senden, wenn "mbuf" folgendermaßen belegt wird:
- mbuf[0] = Nachrichtennummer AV_SENDKEY=0x4710
- mbuf[1] = ap_id des Senders
- mbuf[2] = 0
- mbuf[3] = Tastaturstatus
- mbuf[4] = Scancode der gedrückten Taste (wie von evnt_multi
- geliefert, also mit ASCII-Code in Bit 0..7, Scan-Code in
- Bit 8..15)
- Ebenso kann man mit AV_OPENWIND die Dateiauswahlbox von Everest
- aufrufen:
- mbuf[0] = Nachrichtennummer AV_OPENWIND=0x4720
- ... s.o.
- mbuf[3] und mbuf[4] = Pointer auf den Pfad
- mbuf[5] und mbuf[6] = Pointer auf Wildcard
- (So kann z.B. Treeview mit Everest kommunizieren).
-
- Mit VA_START kann ein anderes Programm Everest eine Kommandozeile
- übermitteln.
- mbuf[0] = Nachrichtennummer VA_START=0x4711
- ... s.o.
- mbuf[3] und mbuf[4] = Pointer auf Kommandozeile
- Das bringt unter der Multitaskingerweiterung Mag!X folgenden Vorteil:
- hat man Everest gestartet, so kann man beliebige Dateien auf das
- Everest-Icon ziehen, die Everest dann lädt, ohne neu gestartet zu
- werden.
-
-
- 5.2 SE-Protokoll
- ================
-
- Das SE-Protokoll wurde von Dirk_Steins@k2.maus.de und
- Frank_Storm@ac2.maus.de enwickelt.
-
- Das SE-Protokoll (SE steht für Shell-Editor) soll dazu dienen, unter
- Multitasking die Verbindung zwischen parallel laufender Shell und Editor
- herzustellen. Als Shell werden i.a. Programme bezeichnet, die als
- "Steuerzentralen" für gewisse Projekte fungieren. Soetwas benötigt man
- z.B. zum Programmieren oder für TeX. Sehr zu empfehlen ist das Programm
- CHATWIN. Es handelt sich dabei um eine universell programmierbare Shell,
- die das SE-Protokoll beherrscht.
-
- In Everest wird folgendes Konzept verfolgt, das eine Mischung aus AV- und
- SE-Protokoll ist:
- (Natürlich muß die Shell nicht unbedingt das VA-Protokoll beherrschen.)
-
- Die Shell meldet sich mit SE_INIT bei Everest an. Daraufhin sendet
- Everest ES_OK und fragt dann anschließend über AV_PROTOKOLL an, ob die
- Shell das VA-Protokoll versteht. Die Shell kann dann mit VA_PROTOSTATUS
- antworten.
-
- Falls die Shell dabei kundtut, daß sie die Meldung AV_SENDKEY versteht,
- wird der Menü-Eintrag EXTRAS/ SHELL in Everest anwählbar. Wählt man
- diesen Eintrag z.B. über Alternate-A an, fragt Everest nach einem
- Tastaturkommando, daß an die Shell übergeben werden soll. Dadurch ist es
- z.B. denkbar, daß man mit Alternate-A-L von Everest aus die Shell zum
- Linken veranlassen kann.
-
- Dieses Tastaturkonzept eröffnet zusätzliche Möglichkeiten zu den im
- SE-Protokoll vorgegebenen Meldungen ES_COMPILE, ES_MAKEALL, ES_LINK,
- ES_EXEC, ES_MAKEEXEC, ES_PROJECT, es kann jedoch etwas umständlich sein.
- Um es flüssig zu bedienen, sollten die entsprechenden Funktionen der
- Shell auch auf einer Alternate Taste liegen, damit man nach Alternate-A
- die Alternate-Taste liegen lassen kann, um dann das Shellkommando zu
- tippen.
-
- Über die Menüpunkte EXTRAS/ MAKE bzw. EXTRAS/ COMPILE verschickt Everest
- die Kommandos ES_MAKE bzw. ES_COMPILE:
-
- -Bei EXTRAS/ MAKE werden zunächst alle geänderten Texte gespeichert,
- dann werden eventuell alle Fenster geschlossen (Dieses kann in
- EINSTELLUNG/ PROGRAMMENDE eingestellt werden) und anschließend wird die
- ES_MAKE Message (mit leerem Parameter NULL für das Makefile) an die
- Shell geschickt, die darauf entsprechend reagieren kann.
-
- -Bei EXTRAS/ COMPILE wird der Text des aktuellen Fensters gespeichert
- und der Dateiname als Name der zu compilierenden Datei über die
- ES_COMPILE Nachricht an die Shell geschickt.
-
- Die Shell kann folgende Kommandos an Everest versenden:
-
- SE_OPEN hiermit wird die angegebene Datei geladen.
-
- SE_ERROR die angebene Datei wird nach vorne geholt. Falls sie noch
- nicht geladen ist, wird sie geladen. Der Cursor wird an die
- angegebene Position gesetzt und der übergebene Text wird in
- einer Alertbox dargestellt.
-
- SE_ERRFILE Zwei Dateinamen können übergeben werden. Die eine Datei ist
- üblicherweise die kompilierte Datei. Diese wird nach vorne
- geholt, falls sie schon geladen ist, andernfalls wird sie
- erst geladen. Die andere Datei enthält üblicherweise
- Fehlermeldungen. Diese Datei wird, falls sie schon geladen
- ist, geschlossen, und dann anschließend neu geladen.
-
- SE_QUIT hiermit meldet sich die Shell bei Everest ab. Der EXTRAS/
- SHELL Menüeintrag wird wieder gerastert, also nicht anwählbar
- dargestellt.
-
- SE_TERMINATE die Shell veranlasst Everest, sich zu beenden.
-
- SE_CLOSE die Shell veranlasst Everest, alle geänderten Texte zu
- speichern.
-
- Nähere Informationen zum SE-Protokoll befinden sich in der Datei
- SEPROTO.H. SE_TEST.PRG ist ein sehr einfaches Testprogramm, das die
- Funktionsweise des SE-Protokolls veranschaulichen soll. Beide Dateien
- befinden sich im Ordner SE_TEST.
-
-
- **************************************************************************
- 6. V E R S I O N E N
- **************************************************************************
-
- Version 0.0
- -Ganz alte Version, noch ohne Tastaturunterstützung bei Dialogen.
-
- Version 1.0 5.4.1992
- -Erste, richtige Version. Ab dieser Version ist Everest Shareware.
-
- Version 1.1 12.4.1992
- -Kleinere Fehler bei Speicherverwaltung behoben.
- -Blockeinfügen optimiert.
-
- Version 1.2 17.5.1992
- -Fehler bei blockweisem Einrücken behoben.
- -OK-Buttons können jetzt auch mit Ziffernblock-"Enter"
- betätigt werden.
- -EVEREST.INF wird, falls "EVEREST" nicht im Environment
- definiert ist, jetzt auch nach dem "PATH" Eintrag im Environ-
- ment und mit shel_find gesucht.
- -Die Einstellung von Suchen/Ersetzen (Gross/Klein, Alles ersetzen)
- wird mit in die Info-Datei gespeichert.
- -Mit Control-B kann der Cursor zur nächsten öffnenden/
- schliessenden Klammer springen.
- -Der Porgrammteil, der das Cursornachlaufen verhindert,
- schluckt jetzt bei schnellem Tippen keine Zeichen mehr.
- -Blockweises Einrücken erweitert.
- -Falls kein Block markiert, gilt die Operation für Zeile.
-
- Version 1.3 8.6.1992
- -Fehler beim Scrollen in Verbindung mit Control-Y behoben.
- -Fehler bei Tastaturabfrage behoben.
- -Drucken jetzt über Gemdos-PRN:, um Fehlern bei Multitasking
- vorzubeugen.
- -optionale Zeilen/Spalten Anzeige der Cursorposition.
- -Bei der "Erweiternden Selektion" über Maus mit Shifttaste ist
- jetzt auch das Scrollen wie bei normaler Selektion möglich.
-
- Version 1.4 14.6.1992
- -Kleinere Fehler bei Blockselektion mit Maus behoben.
- -Umfangreiche Änderung beim Textladen und bei der internen
- Darstellung und Verwaltung. Die Ladegeschwindigkeit konnte nahezu
- verdoppelt werden.
-
- Version 1.5 22.7.1992
- -Fehler beim Zeichensatzwechsel behoben.
- -Neben TC_HELP wird jetzt auch nach PC_HELP gesucht.
- -Cursorblinken jetzt abstellbar.
- -Das Programmende kann frei gestaltet werden.
- -Text-Listen ermöglichen das Abspeichern von kompletten
- Arbeitsumgebungen.
- -Fehler bei Tastaturwiederholung behoben.
- -Verarbeitung von Fehlerlisten, die von Compilern generiert werden.
- -Die Speichergeschwindigkeit konnte fast verdoppelt werden.
- -Druckereinstellung.
- -Zwei schwerwiegende, tiefgreifende Fehler beim Textladen behoben.
-
- Version 2.0 15.9.1992
- -Endlich: Halbautomatischer Zeilenumbruch.
- -Fenster jetzt vollständig im Hintergrund bedienbar (z.B. mit WINX2).
- -Das "Disabeln" der Menüeinträge geschieht jetzt nicht mehr direkt
- im Objektbaum, sondern zur Sicherheit über "menu_ienable".
- -Tastaturabfrage verbessert (Es werden jetzt beim Tippen unter
- vollbeschäftigtem MultiGem keine Zeichen mehr verschluckt).
- -Fehler beim Programmstart behoben.
- -Sehr schwerwiegenden Fehler beseitigt, der mitten bei der
- Texteingabe zum plötzlichen Absturz führen kann (Adress-Error).
- -Fehler behoben, der dazu führte, daß nach dem Bewegen einer
- Dialogbox der Speicher nicht freigegeben wurde.
- -Für den Fall, daß ein Suchbegriff nicht gefunden wurde, kann jetzt
- eine Alertbox dargestellt werden.
- -Wildcards beim Suchen UND beim Ersetzen.
- -Peinlichen Fehler behoben, der bei Zeilennummern größer als 32000
- in Verbindung mit der Cursorpositionierung per Maus auftrat.
- -Everest versteht jetzt AV_SENDKEY, AV_OPENWIND und VA_START.
- -Verbesserte Abfrage während des Drucken auf Druckerbereitschaft.
- Die Druckausgabe geht jetzt leider wieder über "Cprnout", da es bei
- "Fwrite" Probleme mit der Druckerbereitschaft gab.
- -Neben "TC_HELP" und "PC_HELP" wird jetzt auch nach "1STGUIDE"
- gesucht.
-
- Version 2.1 17.10.1992
- -Beim Scrollen wird die Maus nun mit "evnt_multi" anstatt mit
- "graf_mkstate" überprüft. Daher besteht schon die Chance, daß
- Everest irgendwann mit noch nicht existierenden WINX Versionen
- zusammenarbeiten wird.
- -Speicherverwaltungsfehler behoben, der darin bestand, daß Everest
- öfter genau ein Byte über das Ende eines seiner Speicherblöcke
- hinaus geschrieben hat. Das führte unter MAG!X zu Fehlermeldungen,
- und könnte auch andere Programme beschädigen.
- -Überarbeitung der Blockfunktionen, dabei einige Fehler beseitigt.
- -Hinzuladen von Dateien.
- -UNDO-Funktion jetzt auch für Zeilenlöschen mit CTRL-Y.
-
- Version 2.2 2.1.1993 und 16.1.1993
- -Beim Selektieren mit Maustaste wird die Scrollgeschwindigkeit
- größer, wenn der Mauszeiger weiter vom unteren/oberen Fensterrand
- entfernt ist.
- -Mit Selectric können jetzt auch mehrere Dateien auf einmal
- ausgewählt werden, wenn man eine Datei laden will. (Nachbesserung
- hierzu am 16.1.1993).
- -Falls man noch keinen Block markiert hat, kann man bei
- Shift+Maustaste die Maustaste gedrückt halten. Vorher funktionierte
- Shift+Maustaste ohne vorherigen Block nur, wenn die Maustaste auch
- gleich wieder losgelassen wurde.
- -Redraw-Fehler in Verbindung mit Fensteränderung unter KAOS
- (hoffentlich) beseitigt.
- -"Selektion suchen" funktioniert jetzt auch, falls nichts markiert
- ist. In diesem Falle wird das Wort, auf dem der Cursor steht,
- markiert.
- -Verbreiterter Accessory-Eintrag.
- -Mit Control + Nummernblock kann Everest verlassen werden, dabei
- gibt die Nummer der Taste den Returncode (0,...,9) an und alle
- Texte werden ohne Nachfrage gespeichert.
-
- Version 2.3 17.4.1993
- -Kleinen Fehler beim Hinzuladen von Dateien behoben.
- -In der Dialogbox INFOS/ TEXTBELEGUNG läßt sich jetzt der gewünschte
- Text direkt mit der Funktionstaste anwählen.
- -Fehler behoben, der in Verbindung mit Selectric auftrat.
- -Wird ein Fenster verkleinert, so wird ab jetzt versucht, den
- sichtbaren Bereich so anzupassen, daß der Cursor an seiner alten
- Position stehen bleiben kann.
- -Auf vielfachen Wunsch hin verhält sich Everest jetzt beim
- Programmstart so, daß nie gleichzeitig die Textliste "EVEREST.LIS"
- und die Kommandozeile ausgewertet werden. Die Kommandozeile hat
- Vorrang vor der Textliste.
- -Parameterübergabe von Kommandozeile und über VA_START überarbeitet.
- -UNDO-Funktion für Blockoperationen "Herausschneiden", "Einfügen",
- "Löschen" und "Hinzuladen".
-
- Version 3.0 29.8.1993
- -Beim Ersetzen mit Wildcards konnte es früher zu Fehlern kommen,
- wenn mehr als ein Fragezeichen hintereinander auftrat. Dies ist
- jetzt hoffentlich behoben.
- -Bei der Dialogbox zur Zeichensatzauswahl lassen sich jetzt die
- Pfeile auch mit den Cursortasten bedienen.
- -Fenster lassen sich jetzt auch ausserhalb des Bildschirms
- plazieren; Hintergrundscrolling verbessert.
- -Wird beim Programmstart nur EINE Datei mit der Extension .LIS per
- Kommandozeile übergeben, so wird diese als Standard-
- Textliste anstelle von EVEREST.LIS genommen.
- -"Selektion suchen" verbessert.
- -Beim "Ersetzen" kann man jetzt "einzeln nachfragen" einstellen.
- -Kürzeldateien implementiert
- -Help-Accessory Aufruf unter MultiTos verursacht jetzt wohl keine
- "Memory Violation" mehr.
- -Nullzeichen können jetzt beim Laden umgewandelt werden.
- -Bei "Suche Fehler" wird nun für den Fall, daß der Dateiname keine
- Pfadangabe hat, auch im Verzeichnis gesucht, in dem die
- Fehlermeldungsdatei steht.
- -Englische Everest Version erstellt.
- -Ist ein Block markiert, läßt er sich nun auch mit der "Delete"
- Taste löschen.
- -Ab jetzt lassen sich auch Zeilenumbruch, Zeilenlänge und
- Automatisches Einrücken in Abhängigkeit der Dateiextension
- einstellen.
-
- Version 3.1 20.2.1994
- -Delete nach Kürzelexpansion funktioniert wieder.
- -Everest versteht die Meldung WM_BOTTOMED.
- -Abfrage beim Öffnen von nicht existenten Dateien herausgenommen ("Die
- Datei ... existiert nicht. Soll sie neu angelegt werden ?"). Jetzt
- wird die Datei immer angelegt.
- -Scrollboxen von WINX werden unterstützt.
- -Fenster können (unter WINX) jetzt auch nach links aus dem Bildschirm
- geschoben werden, ohne daß es zu Redraw-Problemen führt.
- -Zwei neue Menüpunkte im DATEI-Menü: "Alle geänderten Dateien (die
- einen Namen haben) speichern" und "Alle Dateien schliessen".
- -Bei Fehlermeldungen (von Compilern) kann man jetzt auch die
- Spaltennummer angeben.
- -Ist kein Klemmbrettpfad beim AES angemeldet, so wird die Environment-
- variable "SCRAPDIR" abgefragt. Somit kann man bei älteren Desktops
- das Klemmbrett vom Autoordner aus mit einem "Evironment-Setter"
- setzen.
- -Da es immer wieder Nachfragen zu diesem Thema gab, kann man jetzt
- wahlweise neben der freien auch die textbezogene Cursorpositionierung
- benutzen.
- -Wahlweise kann jetzt nach dem Druck eines Textes ein Seitenvorschub
- gedruckt werden.
- -Wahlweises Anlegen von "BAK"-Dateien (auch "DUP"-Dateien genannt)
- beim Speichern.
- -Ist beim Speichern mit "Speichern als..." ein Block markiert, so kann
- wahlweise nur der Block oder der gesamte Text abgespeichert werden.
- -Everest unterstützt nun UFSL (siehe in dieser Anleitung unter
- EINSTELLUNG/ ZEICHENSATZ).
-
- Version 3.2 27.2.1994
- -Leider ist mir bei 3.1 ein Fehler beim Abspeichern von Blöcken mit
- "speichern als" passiert, der dazu führte, daß diese Option absolut
- unbrauchbar ist. Ab dieser Version klappt es hoffentlich.
- -Bei dieser Gelegenheit wurden auch gleich die Texte für den
- Dateiselektor verbessert ( Datei(en) laden, Block speichern als, Datei
- speichern als ).
-
- Version 3.3 30.4.1994, 20.5.1994 und 28.5.1994
- -Suchen & Ersetzen ist bis zu dreimal schneller und ein paar Fehler
- bei den Wildcards wurden beseitigt. Außerdem funktioniert
- "unterscheide Groß/Klein-Buchstaben" jetzt auch mit allen Umlauten.
- -Es ist jetzt möglich, das automatische Umschalten der Suchrichtung
- bei nicht erfolgreicher Suche auszuschalten.
- -Wortweises Suchen und Ersetzen möglich.
- -Menüstruktur im Block- und im Suchen-Menü verbessert. Neu: "Wort
- selektieren" (per Tastatur) und "Selektion ersetzen".
- -Schöneres Aussehen der Dialoge und Alertboxen, u.a. wurden die "O K"
- Buttons in "OK" Buttons umgeändert.
- -Compose funktioniert jetzt in jedem Modus mit Everest. Bei Compose
- handelt es sich um ein Freeware Programm für den Autoordner von
- Pascal Fellerich. Mit diesem ist es möglich, Zeichen wie ØùáÄ≥ij± usw.
- einfach durch Drücken der Zeichen einzugeben, die übereinander
- gelagert ein solches Zeichen ergeben würden. Z.B. u und ` ergibt ù.
- -Nach "Zeile löschen" bleibt der Cursor jetzt in der ursprünglichen
- Spalte stehen.
- -beim "Speichern als" wird eine Warnung gegeben, falls die Datei
- bereits existiert.
- -mehrzeilige Textkürzel (bis zu 1000 Zeilen pro Kürzel).
- -als Help-Accessory wird jetzt auch ST-Guide gefunden, also ist es
- nicht mehr notwendig, ST-Guide in PC_HELP umzubenennen.
- -Am Programmende gibt es nun einen "vst_unload_fonts", was hoffentlich
- einige Probleme mit AMC-GDOS löst.
- -In den Dialogen kann man jetzt auch einzelne Optionen aktivieren,
- indem man auf den zugehörigen Text klickt.
- -am 20.5.1994: Nachbesserungen bei den mehrzeiligen Kürzeln und bei
- den Dialogen (diese konnten auf gewissen Grafikkarten Probleme
- machen).
- -am 28.5.1994: Ein Fehler, der bei 32k Farbgrafikkarten zu schwarzen
- Rändern in den Fenstern führte, wurde beseitigt.
-
- Version 3.4 (29.10.1994 und 5.11.1994)
- -Fehler behoben, der beim Ersetzen mit Wildcards auftrat.
- -Auf vielfachen Wunsch hin löst die UNDO-Taste in Dialogen jetzt den
- Abbruch-Button aus. Will man Textänderungen in Dialogen rückgängig
- machen, muß man jetzt SHIFT+UNDO drücken.
- -Da es anscheinend zu Verwirrung führte, wird beim Laden eines Textes
- jetzt nur noch der Pfad aus dem aktuellen Fenster in die
- Dateiauswahlbox übernommen, wenn man beim Öffnen die SHIFT-Taste
- drückt. Ansonsten wird die Dateiauswahlbox mit dem Pfad geöffnet, mit
- dem sie das letzte Mal geschlossen wurde.
- -Auf vielfachen Wunsch hin kann man jetzt durch alleiniges Betätigen
- der INSERT-Taste zwischen Einfüge-/Überschreibemodus wechseln.
- -Es ist jetzt möglich, daß Textkürzel am Ende auch Wort-Trenner-
- zeichen wie ".;.[" usw enthalten, sofern der Anfang aus normalen
- Buchstaben oder Ziffern besteht. Innerhalb eines Kürzels dürfen
- jedoch immer noch keine Trennzeichen stehen. Es sind also Kürzel wie
- "if," oder "test.;" zulässig, nicht jedoch "te.st".
- -Wird nach Drücken von ESC das Kürzel nicht in der Kürzeldatei
- gefunden, so wird in der aktuell bearbeiteten Datei gesucht. Falls
- man den Anfang eines bereits benutzten Wortes eingetippt hat, wird
- dieses Wort für die Expansion genommen. Man kann also häufig
- verwendete Wörter als Textkürzel benutzen, obwohl man ein
- entsprechendes Kürzel gar nicht definiert hat.
- -Ruft man das HELP-Accessory jetzt ohne vorherige Selektion eines
- Begriffes auf, so wird das atomatisch selektierte Wort an der
- Cursorposition auch anschließend wieder deselektiert.
- -Erweitertes Textlistenformat. Jetzt werden auch die Sprungmarken und
- die zugehörigen Fensternummern mit abgespeichert.
- -Drückt man jetzt eine Funktionstaste, ohne daß ein zugehöriges
- Fenster existiert, so wird der Dateiselektor aufgerufen und man kann
- dann einen Text in dieses Fenster laden.
- -Aus Kompatibilitätsgründen kann man Everest jetzt so konfigurieren,
- daß markierte Blöcke durch eingetippten Text ersetzt werden.
- -Everest kann jetzt auch "unechte" Tabulatoren erzeugen. Das heißt,
- daß durch Drücken der Tab-Taste eine entsprechende Anzahl von
- Leerzeichen erzeugt wird. Dieses kann man unter EINSTELLUNG/
- FORMATIERUNG für jede Dateiextension einstellen.
-
- Version 3.5 (31.7.1995), (11.8.1995), (18.8.1995) und (25.2.1996)
- -Jetzt werden immer nach "wind_get(WF_FIRSTXYWH)"-Aufrufen alle
- möglichen "wind_get(WF_NEXTXYWH)"-Aufrufe gemacht, eventuell
- funktioniert Everest dann besser mit Geneva zusammen und bringt dann
- dessen Rechteckverwaltung nicht durcheinander. Dieses ist jedoch noch
- nicht ausprobiert.
- -Bei Verwendung eines externen Fontselektors werden jetzt nicht mehr
- die Zeichensätze von Everest auf Proportionalität getestet.
- -Fehler bei der Verwaltung des "Geändert"-Flags in Verbindung mit dem
- Abspeichern von Blöcken behoben.
- -SE-Protokoll wird unterstützt (Make und Compile).
- -Menüfunktion "Neuladen ^D" lädt die aktuell auf der Disk vorliegende
- Datei an die Stelle der im Speicher befindlichen.
- -Peinlichen Fehler behoben, der zum Absturz führte, wenn man die
- Tab-Taste ohne offenes Fenster gedrückt hatte.
- -Everest reagiert jetzt auf die Message AP_TERM.
- -Jetzt ist hoffentlich die Behandlung der Dateihandles korrekt, so daß
- es keine Probleme mehr mit anderen Dateisystemen geben sollte.
- -Die Super-Funktion wird nicht mehr verwendet, um Probleme mit
- zukünftigen Mag!X Versionen zu vermeiden. Stattdessen wird Supexec
- benutzt.
- -Auf vielfachen Wunsch löscht jetzt auch "Backspace" einen markierten
- Block (genauso wie "Delete").
- -Mit Control ~ kann man jetzt eine Zeile nach oben vertauschen, mit
- Alternate ~ nach unten.
- -Drucken jetzt auch über GDOS Druckertreiber.
- -Unterstützung des Drag & Drop Fontselektorprotokolls (Nachricht
- FONT_CHANGED).
- -Cursorpositionierung mit der Maus ist jetzt auch bei gedrückter
- Control-Taste möglich, dadurch wird die abwechselnde Bedienung von
- Tastatur und Maus flüssiger.
- -Beim Scrollen mit Shift+Control bleibt der Cursor jetzt immer an der
- gleichen Textstelle, sofern er nicht an den Fensterrand kommt.
- -Mit Alternate '-' lassen sich die beiden Zeichen links vom Cursor
- vertauschen.
- -Everest beherrscht jetzt die eine Hälfte vom MultiTOS Drag & Drop: Man
- kann Dateien auf Everest-Fenster ziehen, der entsprechende Pipe-Inhalt
- wird an die Cursorposition hinzugeladen. Normalerweise fordert Everest
- mit ".TXT" ASCII-Daten an. Bei gedrückter Shifttaste werden die
- Dateinamen mit "ARGS" angefordert; das ist praktisch, falls man z.B.
- in einem Batchfile Dateinamen einfügen möchte. Ease und Gemini
- versenden allerdings immer nur ARGS, so daß man über diese Shells
- nicht den Dateiinhalt hinzuladen kann.
- -Shift beim Block-Kopieren oder Ausschneiden bewirkt das Anhängen an
- den bereits existierenden Block.
- -Mausblanker eingebaut: Beim Tippen wird der Mauszeiger abgeschaltet.
- -MagiC!- bzw. MultiTOS-Iconify eingebaut.
- -In die Textliste wird jetzt auch der Name der gerade benutzten
- Kürzeldatei gespeichert.
- -Unterstützung des Multitasking-Fileselektors FREEDOM sowie langer
- Dateinamen (auch mit Leerzeichen).
- -Fehler behoben: Warnung bei 10 Texten plus 1 Kürzeldatei in der
- Textliste beseitigt. (11.8.1995)
- -Fehler in der Pfadverwaltung der Environmentvariable EVEREST behoben.
- (11.8.1995)
- -Eventuell schnellere Backspace-Funktion. (11.8.1995)
- -Es werden keine Nachrichten mehr überlesen, falls sie zu einem
- ungünstigen Zeitpunkt kommen, stattdessen werden sie von Everest über
- das AES an sich selbst versendet, so daß sie später bearbeitet werden
- können. Das ist wichtig für die Verwendung des SE-Protokolls.
- (18.8.1995)
- -Beim SE-Protokoll wird nach Erhalt von SE_ERROR die Nachricht ES_ACK
- gesendet, bevor die Alertbox dargestellt wird, dadurch wird eventuell
- ein "Timeout" der Shell vermieden. Generell gilt: Everest versendet
- ES_ACK erst dann, wenn die Daten, auf die die Pointer im 16-Byte
- großen Messagebuffer zeigen, nicht mehr von Everest benötigt werden,
- die Shell kann dann also den Speicher freigeben. (18.8.1995)
- -Nach Empfang von SE_CLOSE werden die geänderten Texte gespeichert, es
- werden jetzt keine Fenster mehr geschlossen. Dieses Verhalten
- entspricht eher der Dokumentation zum SE-Protokoll. (18.8.1995)
- -Bei den ikonifizierten Fenstern können die Dateinamen jetzt länger als
- 12 Zeichen sein, man sieht sie allerdings nur vollständig, falls die
- Ikonfenster breit genug sind. Die Breite läßt sich mit dem ICFS-CPX
- einstellen. (18.8.1995)
- -Vertriebsbedingungen geändert. (18.8.1995)
-
- -AV_STARTED wird versendet. (25.2.1996)
- -Fsfirst und DTA werden nur noch verwendet, falls kein Fxattr
- existiert. (25.2.1996)
- -Beim Speichern kann jetzt automatisch das Atari-'ß' in das IBM-'ß'
- umgewandelt werden. Dieses kann man unter EINSTELLUNG/ DIVERSES
- einstellen. (25.2.1996)
-
-
- Die folgenden Neuerungen ab dem 24.8.1996 sind eigentlich
- Zwischenstufen auf dem Weg zur Version 3.6. Da es jedoch Probleme mit
- den langen Dateinamen gibt, wird diese Version 3.6ß veröffentlicht.
- Updates werden erst zugeschickt, wenn sich diese Änderungen zur
- richtigen Version 3.6 aufsummiert haben.
-
- Version 3.6ß (9.9.1996)
- -Pdomain(1) Aufruf eingebaut: Nun erkennt auch der MagiC Fileselektor,
- daß Everest lange Dateinamen versteht.
- -SE_OPEN lädt jetzt nur die Datei, wenn sie noch nicht geladen ist,
- andernfalls wird das entsprechende Fenster nach oben geholt.
- -Das Quoten von langen Dateinamen funktioniert nun nicht nur mit '
- sondern auch mit ".
- -Shift-Control-W bewirkt nun das Blättern zum Fenster, das zuletzt oben
- war. Mit dieser Funktion kann man schnell zwischen zwei oberst
- liegenden Fenstern hin- und herschalten, ohne daß man sich wie bei
- Control-W durch alle anderen hindurchschalten muß.
- -Control-W blättert zum nächsten Fenster, wobei ab jetzt ikonifizierte
- Fenster nach Möglichkeit unberücksichtigt bleiben.
- -Ikonifiziert man ein oben liegendes Fenster, so wird das anschließend
- oberste nichtikonifizierte Fenster nach vorne geholt, d.h. nach dem
- ikonifizieren ist das Fenster erst einmal aus dem Weg und man kann in
- den anderen weiterarbeiten.
- -Der MagiC-Fileselektor wird nun auch im Fenster unterstützt, dabei kann
- es Probleme mit WINCOM geben. Nach wie vor ist FREEDOM s e h r zu
- empfehlen.
-
-
- **************************************************************************
- 7. U N D J E T Z T: das unvermeidliche Kapitel
- **************************************************************************
-
-
- 7.1 Vertriebsbedingungen
- ========================
-
- Everest ist Shareware. Jeder darf das Programm weitergeben.
-
- Persönliche Schlüssel (sowie INF-Dateien in denen der Schlüssel
- eingetragen ist) dürfen natürlich nicht weitergegeben werden.
-
- Der kommerzielle Vertrieb ist gestattet, sofern die Dateien EVEREST.PRG
- und EVEREST.DOC unverändert bleiben und zusammen weitergegeben werden.
-
- Ausdrücklich erlaubt ist das Uploaden von Everest in für jeden
- zugängliche Mailboxen oder Netze.
-
-
- 7.2 Registrierung und Schlüssel
- ===============================
-
- Wer Everest benutzt, muß den Sharewarebeitrag von zwanzig Mark zahlen.
- Zum einen ist dies natürlich der Lohn dafür, daß Everest überhaupt
- geschrieben wurde, zum anderen ermöglicht der Sharewarebeitrag die
- Weiterentwicklung. So werden ständig kleinere Fehler behoben und
- Funktionen verbessert.
- Wer Everest benutzt, ohne den Sharewarebeitrag bezahlt zu haben, arbeitet
- rechtlich gesehen mit einer Raubkopie. Der Betrag von 20 DM ist so
- niedrig, daß es kein Argument dafür gibt, Everest ohne Bezahlung zu
- benutzen.
-
- Hat man die 20 DM gezahlt, so erhält man von mir seinen persönlichen
- Schlüssel auf einer bedruckten Postkarte. Den Schlüssel kann man in die
- Box beim Programmstart oder im Menüpunkt EVEREST/ ÜBER EVEREST/ INFO
- eintragen. Anschließend sollte der Schlüssel durch Speichern der
- INF-Datei gespeichert werden. Dadurch entfällt die Hinweisbox beim
- Programmstart. Neuere Versionen werden in der Regel den gleichen
- Schlüssel haben, so daß man sich nicht neu eintragen muß, falls man seine
- alte INF-Datei weiterbenutzt. Eine Änderung des Schlüssels ist z.B. bei
- einer Preiserhöhung denkbar. Nach Zahlung des Differenzbetrages würde man
- dann den neuen Schlüssel erhalten.
-
- Benutzer, die sich bereits für eine ältere Version als 3.3 registrieren
- ließen, erhalten den Schlüssel auf Anfrage kostenlos.
-
- Der Sharewarebeitrag kann entweder per Post (bar oder Scheck) direkt an
- mich geschickt werden oder auf mein unten stehendes Konto überwiesen
- werden. Zahlungen aus dem Ausland lassen sich am besten über EuroCheque
- erledigen. Ich nehme aber auch Geldscheine in jeder stabilen Währung an,
- sofern sie 20 DM oder mehr wert sind.
-
- Wer den Betrag überweist und mit seiner vollen Adresse registriert werden
- will, sollte diese auch auf der Überweisung angeben. Ist die Adresse
- nicht bekannt, wird nur der Name registriert. Dann kann natürlich der
- Schlüssel nicht zugesandt werden.
-
- ! ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG !
- ! !
- ! Es kommt immer mal wieder vor, daß auf meinen !
- ! Kontoauszügen Registrierungen ohne Adressen stehen. Aus !
- ! eigener Erfahrung kann ich sagen, daß die Banken nicht !
- ! immer den vollständigen Verwendungszweck übersenden. Haben !
- ! Sie also vor einiger Zeit Geld überwiesen, und keinen !
- ! Schlüssel bekommen, so sollten Sie nochmal per Post Ihre !
- ! Adresse mitteilen. In der Regel werden die !
- ! Schlüsselanforderungen schnell bearbeitet und sollten nach !
- ! ein bis zwei Wochen erledigt sein. !
- ! !
- ! ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG !
-
- Es empfiehlt sich, auf der Überweisung neben seiner Adresse auch die
- Versionsnummer des benutzten Everest mit anzugeben.
- Registrierte Anwender dürfen jederzeit eine formatierte Diskette mit
- ausreichend frankiertem Rückumschlag einsenden, um die neueste Version zu
- bekommen. Die Diskette wird mit einem bedruckten Aufkleber versehen, auf
- dem zur Sicherheit noch einmal der persönliche Schlüssel steht. Als
- Alternative kann man mir auch fünf Mark zukommen lassen.
- Nicht registrierte Anwender können nur einmal auf diesem Wege eine
- Everest Version von mir bekommen.
- Falls mehr als zwanzig Mark überwiesen werden, sollte man angeben, ob das
- überzählige Geld zum Zusenden von Updates verwendet werden soll.
-
- Ein Beispiel: Überweist man 30 DM, und schreibt man auf die Überweisung
- seine Adresse, die Versionsnummer 3.3 und einen Vermerk, wie z.B. "Upd"
- oder "Update" so erhält man natürlich ersteinmal den Schlüssel und dann
- automatisch die nächsten beiden Everest Versionen, sobald sie fertig
- sind.
-
- Ich bin darauf angewiesen, daß mir von gefundenen Fehlern berichtet wird,
- da ich nicht alle möglichen Konfigurationen selbst ausprobieren kann und
- auch Fehler übersehe. Falls ein Fehler aufgetreten ist, sollte dieser so
- genau wie möglich mit allen Begleitumständen beschrieben werden. Auf
- jeden Fall sollte man auch die Versionsnummer von Everest angeben, mit
- der der Fehler passiert ist.
-
- Oliver Schmidt Sparkasse Ostholstein
- Haselredder 23 Kontonummer : 127.010.643
- 23701 Eutin Bankleitzahl: 213.522.40
- Deutschland
-
- **************************************************************************
-
- Für die Freunde der DFÜ sei noch gesagt, daß ich Fehlermeldungen und
- Hinweise aller Art auch auf folgender Adresse entgegennehme:
-
- stu30109@mail.uni-kiel.de
-
- Schlüssel können über Email nur in Ausnahmefällen verschickt werden. Es
- ist also wichtig, daß die vollständige Postadresse auf der Überweisung
- steht.
-
- **************************************************************************
- EOF